Toolbox Interactiondesign


Etappe 01

Intro Design Repertoire

10.10.2013 | bei Prof. Steffi Hußlein

“Understanding is a path, not a point. It’s a path of connections between thought and thought; patterns over patterns.” Richard Saul Wurman. By 1996 Richard Wurman was exclaiming in his book, Information Architects, that “a tsunami of data is crashing onto the beaches of the civilized world. This is a tidal wave of unrelated, growing data formed in bits and bytes, coming in an unorganized, uncontrolled, incoherent cacophony of foam.”

INHALT //
Vermittlung von Grundlagen der Darstellung vernetzter interaktiver Informationszusammenhänge, dem Information Design und der Konzeption von Struktur, Steuerung und Orientierung komplexer Interaktionsprozesse und der Informationsarchitektur. Dabei werden Gestaltungsprinzipien und -mittel vorgestellt, die bei der Gestaltung von interaktiven screenbasierten Systemen zur Anwendung kommen. Das strategisch orientierte Entwerfen in medialen Kontexten wird kombiniert mit der Schulung von visuellen analytischen Fähigkeiten in Ästhetik und Semiotik von interaktiven vernetzten medialen Systemen. Neben den Gestaltungsprinzipien Rückkopplung, Kontinuität, Konsistenz und Plausibilität wird die Bedeutung von mentalen Modellen und Metaphern, sowie Organisation und Navigation von und in Informationsmengen behandelt. Diese Grammatik umfasst die Themen Organisation und Wahrnehmung von Fläche und Raum, sowie Farbe, Layout, semantische Strukturierung von Text und Bild auf der Fläche, Raster und Typografie. Dieses Modul ist die Designeinführung für alle Masterstudierenden, die nicht aus dem unmittelbaren Designumfeld kommen und dient der Klärung grundsätzlicher Fragen, beispielsweise nach der typischen Arbeitsweise und Methodik im Interaction Design. Es ist als Auffrischung und Vertiefung auch für designerfahrene Studierende geeignet.

KOMPETENZEN //
Systematische Kompetenzentwicklung durch Anwendung der Lösungsstrategien des Design Repertoires am Beispiel anwendungsorientierter Aufgaben. Die vertiefende Vermittlung gestalterischer und konzeptioneller Grundlagen für mediale Systeme soll die Entscheidungsfähigkeit in Gestaltungsfragen im Interaction Design festigen, sowie eigenständige Kompetenz und Stilsicherheit im Entwurf ausbilden. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, Informationsstrukturen vernetzter Prozesse zu begreifen und dynamische Systeme zu konzipieren und darzustellen. Im Fokus steht die Entwicklung einer eigenen Gestaltungskompetenz sowie die Ausbildung eines individuellen Gestaltungsrepertoires für den Entwurfsprozess des Interaction Designs

// Repertoire Bildung
// Vermittlung theoretisch-gestalterischer und konzeptioneller Grundlagen der visuellen Kommunikation für Screen Design
// Vertiefen von Methodiken der Gestaltung von Informations- und Bedienstrukturen in dynamischen Prozessen interaktiver Systeme
// Entwickeln von eigener Gestaltungskompetenz und eines individuellen Gestaltungsrepertoires im Interaction Design.
// 30 Std. // Präsenz (2 SWS x 15 Wochen)
// 80 Std. // Selbständige Übungsarbeiten
// 20 Std. // Recherchearbeit
// 20 Std. // Präsentationsvorbereitung

06.10.2014 | Steffi Husslein |