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G-Code | 02 Linie

/*
  Experiment 2
  eine Linie fraesen
  original script robert laux 
  modified by christine goutrie
*/

// File-Objekt für Fraesdatei
PrintWriter output; 

void setup() {       
  size(210, 210);
  // Datei erzeugen
  output = createWriter("linie.ngc"); 
  // Programmanfang
  output.println("%");
  // Nullpunktfestsetzung
  output.println("G 54");
}

void draw() {
  line(10, 10, 200, 10);
  // Eilbewegung G0 an Anfangspunkt (10,10) der Linie 
  output.println("G0 X10 Y10");
  // Vorschubbewegung G1 0,5mm ins Material hinein
  // Text der Befehle kann über + zusammengefügt werden
  output.println("G1 Z "+"-0.5"+" F300");
  // Vorschubbewegung G1 an Endpunkt (180,10)
  output.println("G1 X200 Y10");
  // Eilbewegung aus dem Material heraus um 3mm nach oben
  output.println("G0 Z3");
  noLoop();
}

void mousePressed() {
  // Programmende mit Stillstand der Spindel
  output.println("M 02");
  // Programmende
  output.println("%");
  // letzte Daten in Datei schreiben
  output.flush(); 
  // Datei schliessen
  output.close(); 
  // Programm beenden.
  exit();
}

Dieses zweite Experiment zeigt wie eine Linie gefräst werden kann.

Der Ablauf dieser Frässteuerung ist wie folgt:
// Frässpindel zu den Koordindaten des Anfangspunkts hinbewegen.
// Frässpindel ins Material absenken
// Frässpindel (im Material) bis zum Endpunkt bewegen
// Frässpindel wieder aus dem Material nach oben fahren
// Programmende

Die Fräseanweisungen sind ja nur zeilenweiser Text und die verschiedenen Parameter einer Anweisung können in Processing zusammengebaut werden. Dazu fügt man Zeichenketten, die in Anführungszeichen („X“) geschrieben sind und Zahlenwerte einfach durch + zusammen.

%
G 54
G0 X10 Y10
G1 Z -0.5 F300
G1 X200 Y10
G0 Z3
M 02
%

voilá: die erzeugte Fräsdatei, um die in Processing erzeugte Linie zu fräsen

ACHTUNG
Während Processing in Pixeln rechnet, rechnet die G-Codes in mm; deshalb wird 1px in 1mm übersetzt.

06.01.2013 | cgoutrie |