Toolbox Interactiondesign


Generative Gestaltung Goes Analog

G-Code | 01 Punkt

/*
  Experiment 1
  einen Punkt fraesen
  original script robert laux 
  modified by christine goutrie
*/

// File-Objekt für Fraesdatei
PrintWriter output; 

void setup() {       
  size(210, 210);
  strokeWeight(5);
  background(255);
  // Datei erzeugen
  output = createWriter("punkt.ngc"); 
  // Programmanfang
  output.println("%");
  // Nullpunktfestsetzung
  output.println("G 54");
}

void draw() {
  point(40, 40);
  // Eilbewegung G0 zum Punkt (40,40) 
  output.println("G0 X40 Y40");
  // Vorschubbewegung G1 2mm ins Material hinein
  output.println("G1 Z-2.0 F300");
  // Eilbewegung aus dem Material heraus um 3mm nach oben
  output.println("G0 Z3");
  noLoop();
}

void mousePressed() {
  saveFrame("einPunkt.png");
  // Programmende mit Stillstand der Spindel
  output.println("M 02");
  // Programmende
  output.println("%");
  // letzte Daten in Datei schreiben
  output.flush(); 
  // Datei schliessen
  output.close(); 
  // Programm beenden.
  exit();
}

Dieses erste Experiment zeigt wie überhaupt eine G-Code Datei als Steuerdatei für die Desktopfräse in Processing erzeugt werden kann.

Dazu braucht es ein Dateiobjekt, in unserem Fall OUTPUT genannt. Im setup() wird dieses Dateiobjekt erzeugt und die Startbefehle eingetragen

Im draw() werden dann über den PRINTLN Befehl die G-Codes der Frässteuerung eingetragen.

Der Ablauf dieser Frässteuerung ist wie folgt:
// Frässpindel zu den Koordindaten des Punkts hinbewegen.
// Frässpindel ins Material absenken
// Frässpindel wieder aus dem Material nach oben fahren
// Programmende

Im mousePressed() als Ende-Funktion wird dann das Schreiben in die G-Code Datei beendet.

%
G 54
G0 X40 Y40
G1 Z-2.0 F300
G0 Z3
M 02
%

Die G-Code Datei für das Fräsen eines Punktes an der Position 40,40 mm

ACHTUNG
Während Processing in Pixeln rechnet, rechnet die G-Codes in mm; deshalb wird 1px in 1mm übersetzt.

06.01.2013 | cgoutrie |