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Moiré im Raum

Moiré im Raum

Katharina Herzog, 09.05.2013 | Digital Analog Surface bei Prof. Steffi Hußlein, Robert Laux, Michi Berluleit

Mit Processing generierte Muster,  die Fräsdatei im G-Code, die Motorik über Arduino.
Im Zusammenspiel ergibt dies ein Licht- und Schattenspiel, das die Ästhetik des Moirés neu darstellt.
Die ersten Sketche und Übungen basierten auf Fläche, Transparenz und Farbe. Davon kann
jedoch nichts in der Fräse umgesetzt werden. Wie kann Licht und Schatten auf den gefrästen Werkstücken
dargestellt werden, um im nächsten Schritt die Ästhetik der ersten Sketche wieder aufzugreifen?

Der Punkt als Basis. Menge, Größe, Rotation und Abstand erzeugen durch Interferenzen
gleichmäßige  Schattenmuster – das Moiré. Vom digitalen Mustergenerator zur analogen gefrästen
Darstellung in den Raum  transformiert.

Ein Muster – drei Darstellungen.  Abhängig von Material und Frästiefe entstehen durch die Projektion mit
Overheads Schattenspiele, die die Formen des Raumes auflösen. Die digitale Gestaltung wird
neu interpretiert. Gebohrte Punkte ergeben helle Muster, gefräste Punkte  dreidimensional wirkende
Muster, die durch Schatten  gezeichnet werden.

 

01.07.2013 | surface |